KOMPLEMENTÄRE MEDIZIN

Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Es ist eine regulative Therapie, d.h. körpereigene Abläufe können positiv beeinflusst werden. Dafür werden bestimmte Akupunkturpunkten auf den sogenannten Meridianen mit dünnen Nadeln stimuliert.

Die Schwangerschaft bietet die Indikationen wie Schwangerschaftsübelkeit, Sodbrennen, Ischiasbeschwerden, Wassereinlagerungen an Beinen und Händen, Schlaflosigkeit.

Auch die Unterstützung der Drehung bei Beckenendlage durch Moxen (Erwärmung eines Akupunkturpunktes) gehört dazu. Dies geschieht zwischen der 32. und 36. Schwangerschaftwoche.

Ab der 36. Schwangerschaftswoche kann die geburtsvorbereitenden Akupunktur nach den Mannheimer Schema nach Römer wöchentlich bis zur Entbindung durchgeführt werden. Damit verkürzt sich die Eröffnungsphase der Geburt um durchschnittlich zwei Stunden. Nachgewiesen wurde dies durch eine Studie an der Universitätsfrauenklinik Mannheim

(Römer A., Weigel M., Zieger W., Melchert F. (1998): Veränderungen der Cervixreife und Geburtsdauer nach geburtsvorbereitender Akupunkturtherapie. In: Römer A. (Hrsg.): Akupunkturtherapie in der Geburtshilfe und Frauenheilkunde. Hippokrates, Stuttgart)

Im Wochenbett kann die Akupunktur die Rückbildung der Gebärmutter unterstützen und bei Stillproblemen hilfreich sein.

Homöopathie

Ein homöopathisches Arzneimittel regt die Selbstheilungskräfte an. Dazu wird im akuten Fall eine kurze Anamnese erhoben, die über Besonderheiten von Symptomen zum ausgewählten Mittel führt.

Körperarbeit mit craniosacralem Ansatz

Durch Veränderungen im craniosacralen Rhythmus können Blockaden entstehen, die mit feinen manuellen Impulsen zur Lösung geführt werden.

Birgit Heidkamp | Hebamme | Heppenheimer Str. 20 | 64653 Lorsch | Fon 06251-59777 | info@birgit-heidkamp.de